Mathle
Sechs Felder, eine Gleichung zum Erraten, sechs Versuche. Jeder Versuch muss eine Rechnung sein, die wirklich aufgeht: 4×7=28 darfst du schreiben, 4×7=29 nicht. Die Farben sagen, welche Ziffern und Rechenzeichen richtig stehen, genau wie bei Wordle.
So funktioniert es
Du musst in sechs Versuchen eine korrekte Gleichung erraten. Jeder Versuch muss selbst eine gültige Gleichung sein: Was rechts vom Gleichheitszeichen steht, muss das echte Ergebnis dessen sein, was links steht. Geht es nicht auf, lässt das Spiel dich nicht absenden — was eine Hilfe ist, keine Einschränkung.
Nach jedem Versuch sprechen die Farben, wie bei Wordle:
- Grün: Dieses Zeichen — Ziffer oder Rechenzeichen — steht richtig.
- Gelb: Es kommt in der Gleichung vor, aber an anderer Stelle.
- Grau: Es kommt gar nicht vor.
Die drei Stufen ändern Länge und Werkzeuge:
- Leicht: 6 Felder, Zahlen bis zwei Stellen, nur + - ×.
- Mittel: 8 Felder, Zahlen bis drei Stellen, die Division kommt dazu.
- Schwer: 10 Felder, drei Stellen, Division und Quadrate.
Jede Stufe hat ihren eigenen Rekord: die geringste Zahl an Versuchen, mit der du eine Partie geschlossen hast.
Strategie
Die erste Gleichung deckt Zeichen ab, sie rät nicht. Es gilt dieselbe Regel wie bei Wordle: Beginne mit untereinander verschiedenen Ziffern und mindestens zwei Rechenzeichen. Eine Eröffnung wie 12+34=46 bringt fünf verschiedene Ziffern und ein Rechenzeichen auf einmal ins Spiel (auf Leicht mit sechs Feldern ist das Gegenstück etwa 4×7=28).
Wechsle im zweiten Versuch das Rechenzeichen. Zu wissen, ob in der Gleichung eine Multiplikation oder eine Subtraktion steckt, verengt das Feld stärker als jede Ziffer: Es gibt wenige Rechenzeichen, jedes einzelne ist also eine gewaltige Information.
Nutze die Rechnung zum Ausschließen. Das ist der Vorteil, den Wordle nicht hat. Weißt du, dass das Ergebnis auf 4 endet und eine Multiplikation vorkommt, brechen die möglichen Ziffern links von selbst weg: Keine Multiplikation von Zahlen, die auf 5 enden, ergibt ein Ergebnis auf 4. Jedes Grün auf der Ergebnisseite zählt doppelt.
Zähl die Felder. Die Zahl der Felder liegt fest und schließt für sich genommen fast jede mögliche Form aus. In sechs Felder passen nur Gleichungen wie 12-7=5, 8+9=17 oder 4×7=28: Sobald du weißt, wo das Gleichheitszeichen steht, weißt du, wie viele Ziffern rechts stehen und wie viel Platz links bleibt, Rechenzeichen eingerechnet.
Wiederholte Ziffern sind häufig. Anders als bei Wörtern wiederholen sich Ziffern in Gleichungen ständig. Ein Grau auf einer Ziffer ist deshalb viel aussagekräftiger als ein Grau auf einem Buchstaben bei Wordle: Es entfernt dieses Zeichen aus allen Positionen.
Typische Fehler
- Runde Gleichungen probieren. 10+10=20 verwendet drei verschiedene Zeichen auf sechs Feldern: fast ein verschenkter Versuch.
- An derselben Form festhalten. Bringen zwei Versuche mit Addition kein Grün auf dem Rechenzeichen, ist es ein anderes: Es zu wechseln kostet einen Versuch und spart drei.
- Vergessen, dass das Gleichheitszeichen eine Position hat. Auch das = belegt ein Feld, und wo es steht, sagt dir, wie viele Ziffern auf jeder Seite stehen.
Häufige Fragen
Muss ich im Kopf rechnen können?
Nur Addition, Subtraktion und das kleine Einmaleins. Mittel bringt die Division ins Spiel, aber immer mit ganzzahligen Ergebnissen.
Darf ich eine falsche Gleichung eingeben, um Ziffern abzuklopfen?
Nein: Das Spiel akzeptiert nur korrekte Gleichungen. Genau diese Regel unterscheidet Mathle von einem simplen Ziffernraten.
Wie viele Versuche habe ich?
Sechs, wie bei Wordle, auf allen drei Stufen.
Warum gibt es auf Schwer Quadrate?
Weil die Gleichungen mit zehn Feldern und nur den vier Grundrechenarten zu berechenbar wären. Quadrate bringen eine weitere Struktur ins Spiel, die man herausfinden muss.
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